Nachhaltigkeitsrechner
Papierverbrauch
 
    Recyclingpapier Frischfaserpapier
Altpapier/Holz kg
2,8
7,5
Wasser l
51,1
130,2
Energie kWh
10,5
26,8
CO2 kg
2,2
2,6
2019

Erstmals setzen sich über 100 Unternehmensspitzen der deutschen Wirtschaft mit persönlichen Statements für Recyclingpapier ein und engagieren sich öffentlich bei CEOs bekennen Farbe.

Mit Venceremos wächst der IPR-Mitgliederkreis auf 25 Unternehmen.

Der Webauftritt erfährt eine deutliche Modernisierung und visualisiert die IPR-Botschaften im neuen Format unter #recyclingpapierwirkt.

2018

Neben Städten und Hochschulen sucht die IPR in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag erstmals auch die recyclingpapierfreundlichsten Landkreise Deutschlands. Mit dem Papieratlas-Landkreiswettbewerb soll die nachhaltige Papierbeschaffung auf kommunaler Ebene vorangebracht werden.

Im Jubiläumsjahr des Umweltzeichens Blauer Engel ruft die IPR in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium das Projekt Recyclingpapier bildet! ins Leben, um Schulen zur Umstellung auf Recyclingpapier zu motivieren und Vorreiter zu würdigen. Das Projekt erfährt breite Unterstützung seitens der Bildungs- bzw. Kultusministerien der Länder sowie kommunaler Landesverbände.

Mit dem bekannten Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben erhält die IPR weitere prominente Unterstützung.

2017

Die Unternehmenskampagne der IPR erfährt einen Relaunch und läuft fortan als CEOs bekennen Farbe weiter. Mit neuem Webauftritt und neuem Kampagnenmaterial werden kontinuierlich weitere namhafte Teilnehmer gewonnen.

2016

In Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband führt die IPR im Rahmen des Papieratlas erstmals einen eigenen Wettbewerb für Hochschulen durch. Auf Anhieb beteiligen sich 36 Universitäten und Fachhochschulen.

Der IPR-Film „Recyclingpapier – wer hat denn das genehmigt?“ trifft den Nerv der Zeit und verbreitet sich bei mehr als 22.000 Interessierten.

2015

Die IPR stellt den ersten Recyclingpapier-Report vor und zieht erfolgreich Zwischenbilanz.

2014

Die große Resonanz auf die IPR-Kampagnen im öffentlichen wie privaten Sektor zeigt: Es formt sich eine breite Bewegung für Ressourcenschutz durch die Verwendung von Recyclingpapier. Die IPR gibt dieser Entwicklung ein Zuhause und initiiert die Plattform „Deutschland stellt um“.

2013

Die öffentliche Beschaffung ist ein wichtiger Treiber für Klima- und Ressourcenschutz. Diesen Prozess unterstützt die IPR mit der Kampagne Grüner beschaffen. Unternehmen der öffentlichen Hand, Bildungseinrichtungen und weitere Organisationen, die Papier mit dem Blauen Engel verwenden, stellt die IPR als nachahmenswerte Vorbilder heraus.

Die IPR begleitet zugleich das Maßnahmenprogramm „Nachhaltigkeit“ der Bundesregierung, das bis 2015 die Nutzung von mindestens 90 Prozent Recyclingpapier für Bundesbehörden vorsieht. Bundesbehörden, die bereits früher die Zielvorgabe erfüllen, werden für ihr Engagement als Vorreiter gewürdigt.

2012

Mit der Kampagne CEOs Pro Recyclingpapier will die IPR den Umstellprozess auf Recyclingpapier in Unternehmen begleiten und fördern. Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium, dem NABU Deutschland und der Deutschen Gesellschaft Club of Rome würdigt die IPR öffentlich CEOs, die sich persönlich für die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel engagieren.

2010

Unternehmen wollen im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategien und aufgrund der wachsenden Bedeutung der Themen Ressourcenschutz und Energieeffizienz zukünftig verstärkt Recyclingpapier nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Zukunftstrends: Recyclingpapier und ökologische Nachhaltigkeit“ der Unternehmensberatung A.T. Kearney, die erstmals den Stellenwert von Recyclingpapier in der deutschen Wirtschaft untersucht hat.

2009

Die positive Resonanz auf den Papieratlas gibt den Anstoß für den Schülerwettbewerb „Recyclingpapier-Champions“. Ob Schulhefte, Malblöcke oder das Büropapier der Verwaltung – Schulen sind Großverbraucher. Die IPR ruft Schüler dazu auf, Projektideen einzureichen, wie Recyclingpapier-Produkte stärker im Schulalltag genutzt werden können.

2008

Wer sind die recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands? Auf Anhieb beteiligen sich 80 Prozent aller deutschen Großstädte am ersten Papieratlas-Wettbewerb um die höchsten Recyclingpapierquoten. Erste recyclingpapierfreundlichste Stadt ist Aachen, die in Berlin gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Deutschen Städtetag ausgezeichnet wird.

2007

„Klimaschutz beginnt beim Papier“ – unter diesem Motto startet die IPR anlässlich der UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn eine nationale Roadshow. Mit einem überdimensionierten Aktenordner werden in verschiedenen Landeshauptstädten die ökologischen Einspareffekte durch Recyclingpapier anschaulich dargestellt.

2006

In einer gemeinsamen öffentlichen Erklärung bekennen sich Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen, FSC Deutschland und IPR zum Blauen Engel als anspruchsvollstem Umweltzeichen für Papier.

Das ifeu-Institut Heidelberg untermauert und aktualisiert die Ergebnisse der Ökobilanz für graphische Papiere des Umweltbundesamtes mit einer erweiterten Studie. Es ist das erste Forschungsprojekt, das sich auf Büropapiere fokussiert. Die Ergebnisse bestätigen: Die Produktion von Recyclingpapier erfordert signifikant weniger Wasser und Energie und verursacht geringere CO2-Emissionen.

2005

Das Meinungsforschungsinstitut TNS emnid führt im Auftrag der IPR eine Umfrage unter Passanten zur Qualität einer Magazin-Ausgabe durch, die jeweils auf Recycling- und Frischfaserpapier gedruckt wurde. Fazit: Die Leser bewerten beide Hefte – insbesondere in Bezug auf das verwendete Papier – als gleich gut.

2004

Die IPR schreibt den „Zukunftspreis Nachhaltigkeit“ für Kommunen aus, um für die Nutzung von Recyclingpapier zu sensibilisieren.

2002

Erstmals räumt mit Xerox ein Drucker- und Kopiergerätehersteller mit Vorurteilen gegenüber Recyclingpapier auf. Stauben, Stauen oder Schmieren – Xerox verbrieft per Zertifikat, dass diese Phänomene bei Papier mit dem Blauen Engel nicht auftreten. Alle Geräte, die die Produktionshallen verlassen, erhalten im Zuge der ersten IPR-Kampagne das aussagekräftige Label „use recycled paper – it works perfectly“.

2000

Das Umweltbundesamt veröffentlicht die ersten „Ökobilanzen für graphische Papiere“. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie sind eindeutig: „Es ist wesentlich umweltverträglicher, graphische Papiere aus Altpapier herzustellen, als dafür frische Fasern aus dem Rohstoff Holz zu benutzen.“

Zwölf Unternehmen gründen die Wirtschaftsallianz Initiative Pro Recyclingpapier (IPR), die am 23. August gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem NABU Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt wird. In einer gemeinsamen 5-Punkte-Erklärung setzen sich die IPR, das Umweltbundesamt und der NABU dafür ein, die Akzeptanz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu fördern.