„Recyclingpapier steht für gesamtökologische Lösungen und Strategien, die sowohl im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes greifen, als auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Durch sein intelligentes Produktdesign bereits am Anfang der Wertschöpfungskette hat Recyclingpapier Modellcharakter für eine energie- und ressourceneffiziente Volkswirtschaft“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.
Bei einer Gesamtbetrachtung der Herstellungsprozesse vom Transport bis zum fertigen Produkt wird deutlich, dass Recyclingpapier ökologisch eindeutig vorteilhafter als Frischfaserpapier ist. Dies zeigt sich besonders bei den Faktoren Klimaschutz, Energie- und Wasserverbrauch wie die Studie des Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung belegt (2).
Die vielfältigen ökologischen Einspareffekte können mit dem Nachhaltigkeitsrechner der Initiative Pro Recyclingpapier auf www.papiernetz.de individuell errechnet werden.
Zur Initiative Pro Recyclingpapier zählen 23 namhafte Unternehmen, darunter Datev, Epson, Deutsche Telekom, Sony, Xerox, Konica Minolta und Océ.
1) Ein Computer verbraucht ca. 80 Watt mit Flachbildschirm (Quelle: c't 4/2008, S. 78: Energie sparen) – bei 8 Stunden Laufzeit pro Tag sind das 0,64 kWh. 1000 Blatt Recyclingpapier sparen 47,3 kWh (Quelle: IFEU-Studie: „Datengrundlagen zur Klima- und Ressourceneffizienz von Kopierpapier auf dem deutschen Markt“, im Auftrag des Umweltbundesamtes (noch unveröffentlicht)
2) Studie: Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff (IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, 2006)